Ingo Schmoll

 

img_0748eMail:ingo@radiobrennt.com

Wo ging’s los? Siegburg

Wo ging’s hin? Königswinter

Was ist passiert ?

“Schon als 10jähriger hab ich dem ganzen Freundeskreis mit meinem Super8 Projektor Filme vorgeführt. Leider auch den für die damalige Zeit echt krassen Film “Die Wildgänse kommen”, in dem die halbe Besetzung erschossen wird. Anschließend haben meine stark traumatisierten Freunde das ihren Eltern gepetzt oder ins Bett gemacht, was die Sache auffliegen ließ und so war meine Karriere als Filmvorführer auf einen Schlag beendet. Aber ich hatte einen neuen Plan: Regisseur werden ! Auf diesem Weg glaubte ich mich tatsächlich zu befinden, als ich beim Fernsehen meine ersten Jobs als Aufnahmeiter und Produktionsassistent machte…. Dann kam alles anders: RTL castete 1989 Moderatoren für eine Heavy Metal Show (ohne Quatsch, DSDS gabs zu der Zeit nocht nicht). Bei diesen Castings wurden auch gerne Mitglieder aus dem Team hinter der Kamera “Missbraucht” indem man sie mit den Typen die gecastet werden vor die Kamera stellte, damit sie so tun konnten, als gäbe es z.B. einen Studiogast. Der Fachbegriff dafür ist: “Licht Double” . An jenem schicksalhaften Morgen war ich jedenfalls damit dran. Ich hab dann in meiner Rolle als “Interviewgast” eine Menge verrückte Geschichten erzählt, alles was mir so einfiel in dem Moment, und ich war mir nicht bewußt, dass das eine ideale Vorraussetzung für den Moderatorenjob ist. Jedenfalls fragte man mich anschließend, ob ich nicht “sowas” (also Moderation) machen möchte. Der Rest ist Geschichte….

Stationen : Produktionsassistent bei diversen TV Sendern, seit 1989 dann Moderator und Redakteur. Stationen u.a. RTL, MTV Europe, WDR1, Deutsche Welle TV, Schauspielrollen (u.a. für Sat.1 und SWR), Synchronsprecher (u.a. South Park, Dr. House und diverse Computerspiele) , und natürlich Moderator bei:   1Live

Alternative Berufswünsche ?

Hollywood-Top-Regisseur, jüdischer Filmproduzent oder Löwendompteur 

Lieblingsmusik ?

Die meisten Songs der berühmtesten schwedischen Rockband KENT (seitdem sie keine Songs mehr auf englisch machen, lerne ich ganz viel schwedisch )

Lieblingsfilme / TV Serien ?

Lost in Translation und Mulholland Drive (David Lynch),  TV Serien wie “Californication”,  ”Entourage”, “Rescue me”, “True Blood”, “Dexter”,  ”My name is Earl” (laufen teilweise noch nicht bei uns, kommen aber bestimmt bald ….) und außerdem: Robbie Tobi und das Fli-wa-tüt (WDR Serie aus den 70ern) und auch “24″

Lieblingsbücher ?

Denis Leary: “No cure for cancer”, Andy Prieboy “The Psycho Ex Game”

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Raimund Fichtenberger

raimundfichtenberger_k.jpgeMail: raimund@radiobrennt.com

Wo ging’s los? 19.04.1977 in Gelsenkirchen (besser als der Ruf)

Wo ging’s hin? Essen (Kulturhauptstadt Europas 2010!!!)

Was ist passiert?

Frühsendung bei Radio Essen, Nachrichten bei Radio NRW, unglücklich in Heilbronn, Fernsehen bei der Aktuellen Stunde (WDR), Eins Live

Was wäre sonst passiert?

Arzt oder Buschpilot, vielleicht auch Bruchpilot.

Soundtrack fürs Leben:

Sommer 1990: Rolf Zukowski “Radio Lollipop”
Sommer 2006: Dimi “Different Ways”.

Film fürs Leben:

“Reality Bites” (jaaaaa, ich weiß…Mädchenfilm)

Buch fürs Leben:

Samuel Shem “House of God”

“Von meinem Arbeitsplatz ins Sendestudio brauche ich etwa 63 Sekunden. Auf dem Weg muss ich durch einen langen dunklen Gang mit vier Glastüren. Manchmal stell ich mir dabei vor, ich wär ein Rockstar. Die müssen auf dem Weg von ihrer Garderobe in den Stadienkatakomben zur Bühne auch immer durch dunkle Gänge. Durch die Betonwände kann man dumpf die Menge hören, wildfremde Leute mit Kopfhörern und Klemmbrettern in der Hand klopfen dir auf die Schulter … du kriegst langsam Schiss, dass du gleich auf der Bühne deinen Text vergisst … aber du fühlst dich toll dabei … jemand drückt dir dein Mikro in die Hand und schiebt dich die letzten Meter zum Bühnenaufgang …du müsstest eigentlich noch mal auf’s Klo … zu spät … ich mach die Glastür zum Studio auf und warte auf die Teddybären, die mir entgegen fliegen. Aber dann grinst dich der Briesch an, gibt dir 65 Cent für den Getränkeautomaten und will ne Apfelschorle. Der Getränkeautomat ist am anderen Ende … hinter den Glastüren …”

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Katharina Gail 

Wo ging’s los?

Wuppertal Barmen (Betonung auf B-ARM-en), wo soziale Missstände Teil des Stadtbildes sind. Nirgendwo sonst funktioniert das Zusammenspiel von eindeutig rechts Gesinnten und Migranten so gut.

Ach, die Heimat, schön.

 

Wo ging’s hin?

Über Umwege an einer überteuerten und von Bonzen- Töchtern bevölkerten Modeschule in Düsseldorf nach Marburg. Um dem “was soll bloß mal aus dir werden?” einen offiziellen und nicht etwa erkauften Studienabschluss entgegen zu setzen.

 

Was ist passiert ?

Radio Wuppertals CvDöse empfahl mir doch tatsächlich kurz nach meinem Redaktionspraktikum und vor der Übernahme zur Freien Mitarbeit, ich möge mich unbedingt in Richtung Unterhaltung orientieren. Eine seriöse Journalistin, nämlich, würde aus mir ganz bestimmt nicht. Wie schnell Vorahnungen widerlegt werden können – Hallo Wissenschaft und Radiobrennt.

Stationen

Katholischer Kindergarten, Kirchenchor, Domradio – alles nur eine Frage der Zeit, bis irgendwer aufdeckt, dass ich doch eigentlich Protestantin bin.

 

Was wäre sonst passiert ?

Aktivistenkarriere – im Schlauchboot gegen japanische Walfangboote. So jedenfalls habe ich mir mit 12 mein Leben für den Tierschutz vorgestellt.

 

Soundtrack fürs Leben ?

Übertrieben schwer zu beantworten! Ich habe nicht mal eine private Rentenversicherung abgeschlossen, wie könnte ich mich da jetzt schon auf eine für mich immer gültige, weil gute Musikauswahl festlegen?

 

Alternativer Vorschlag – Musik, die mich durch den Alltag begleitet:

Aufwachen mit Tosca

Im Zug Mitfahrende erschrecken durch System of a down

Lernen trotz Massive Attack

Sport mit Unterstützung von Goldie

Auch mal alleine durch die Wohnung tanzen dank Extrawelt

Unter Sternen die Nacht mit Burial teilen

 

Film fürs Leben ?

Dead men walking – Großer Film! Vielfach bewegt, außerdem in meiner Erinnerung auf immer verhaftet durch den Umstand, dass mir damals während der Vorstellung im Rahmen eines Amnesty International Abends mein Rucksack gestohlen wurde. Im Anschluss: Abbruch jeglichen wohltätigen Engagements.

 Buch fürs Leben ?

Nathan der Weise von Lessing … ja wirklich!


bis RADIO BRENNT Folge 76

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